zum Konzept
Der Plan ist, durch simultanes Bedienen dreier Musikinstrumente und einer elektrischen Bassgitarre, im Hörer/der Hörerin den Eindruck einer wohlgeordneten Klangstruktur hervorzurufen. Und nicht nur das. Mittels Einsatz modernster Technologie soll das akustische Erleben so ausgeweitet werden, dass der/die/das HörerIn uns auf unserer imaginären Reise begleitet. Von der Entstehung des LD-Verfahrens, über die Straßen von Paris, bis zu den Dünen orientalischer Wüsten, behaupten wir alles vor das innere Auge zaubern zu können.
zur Unmöglichkeit ein solches durchzuführen
Aufgrund der Möglichkeit von Besetzungsänderungen, gibt es hier keine Bandgeschichte. Die Beschreibungen der Einzelpersonen sind unabhängig voneinander und austauschbar, und zwar aus dem selben Grund.
Simon Schellnegger ist Bratschist bzw. Violaspieler. Der politisch korrekte Terminus sei ?Violist?, aber wie so oft in Österreich ist es ihm nicht vergönnt, so genannt zu werden, wie er es gern hätte. Der gute Mann ist Student der Musik und der schönen Künste in Wien. Sein Lieblingslied: der Charlie-Parker-Hit ?Ornithophobia?.
Julian-Gregor Pieber sorgt für die fachgerechte Bedienung des Schlagzeugs und ist Herr über den Deus ex machina (einer Tragbaren Rechenmaschine, die auf wundersame Weise Töne erzeugt, welche sogar gegen den Naturverlauf, in der Zeit rückwärts wiedergegeben werden können). Auch er frönt dem Musikstudium, allerdings in Eisenstadt.
Martin Roth spielt, studiert und unterrichtet die Gitarre in und um Graz. Das Unterrichten der Gitarre trägt auch schon Früchte: Sein Instrument rezitiert in Probepausen Vergil, Cicero und Goethe. Mithilfe digitaler Vorstufen und Analoger Endstufen gewinnt er jedes Dartspiel und jeden Solobattle. Gerüchten zufolge ist er das Gitarren-Stunt-Double sowohl von Steve Vai als auch von John Scofield.
Stefan Schuh ist der Hüter des Grundtones (d.h. der Bassist). Er studiert Philosophie an der Universität Graz und ist leidenschaftlicher Schreibtischtäter, Kritiker von Intelligent-Design-Argumenten und Freund konkreter Poesie. Er zeichnet sich durch eher spärliches Obertonverhalten und komplexen bis unverständlichen Satzbau aus.
Voraussetzungen
Seitens des Publikums gibt es keine Inhaltlichen Voraussetzungen. Fachliteratur wird, wenn nötig, am Beginn der Veranstaltung bereitgestellt.
Das rechtzeitige Entrichten der Eintrittsgelder und ein kleines Latinum sind jedoch von Vorteil.
Weiterführende Literatur
KANT, Immanuel: Kritik der reinen Vernunft.
MAY, Karl: Durchs wilde Kurdistan.
JANDL, Ernst: Laut und Luise.
ADAMS, Douglas: Per Anhalter durch die Galaxis.
München: Heyne, 2001.
GRUBER, Reinhard P.: Aus dem Leben Hödlmosers.
Ein steirischer Roman mit Regie.
St.Pölten; Salzburg: Residenz, 2004.
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